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Tipps, um den Weg zu den Verlagen zu erleichtern

  1. Ein Manuskript einzureichen ist wie eine Bewerbung um einen Job! Nehmen Sie Umschläge, die etwas aushalten, keine gebrauchten. Das stellt schon eine professionelle Optik her, um die Postbearbeitung ohne "Zensur" zu überstehen und an die richtige Abteilung geleitet zu werden. Eine aufwändige Bindung ist nicht notwendig, Lochung und Heftstreifen genügen. Bitte vergessen Sie bei Kleinverlagen das Rückporto nicht.
     
  2. Die Manuskriptnorm! Stets nur nach DIN-Norm formatieren, das heißt: Einseitig beschrieben, mindestens 1½ Zeilen Abstand, 60 Anschläge mal 30 Zeilen = 1800 Anschläge pro Seite. (Seitennummerierung am besten rechts oben - aber kein Muss.) Keine Proportionalschrift, sondern Arial 11/12p oder Courier(New)-10/12p, bitte keine Schnörkel oder eine Untergröße, die eine Lupe erfordert. Das ist die ALLERERSTE Hürde, speziell bei Großverlagen, sonst landet selbst das genialste Manuskript sofort im Rücksendungs-Fach!
     
  3. Niemals das Original versenden! Grundsätzlich sollten Sie keine CDs verschicken, sondern nur Papier. Kein Lektor hat die Zeit, auf Viren zu prüfen und anschließend Ihr Werk auszudrucken. Wenn Sie Ihr Manuskript mailen wollen, fragen Sie vorher per Mail bei dem Verlag an, ob ihm das Recht ist, und in welchem Format (.rtf oder .doc). Erhalten Sie keine Antwort (was bei großen Verlagen sehr wahrscheinlich ist), machen Sie einen Ausdruck (Umfang s. 5) und ab die Post!
     
  4. Halten Sie das Anschreiben möglichst kurz und sachlich, dort sollte nur der Titel des Werkes stehen, das Genre, die Intention mit zwei - vier Sätzen Inhalt. Geben Sie dem Lektor keine persönliche Wertung für Ihr Werk, um keine Voreingenommenheit zu riskieren. (Und bitte erst recht keine darüber, wie toll Ihre Freunde Ihr Buch fanden!) Wenn Sie eine Vita geben wollen (z.B. bereits erfolgte Publikationen), halten Sie sie kurz - Ihre Persönlichkeit ist Nebensache, so hart das auch klingen mag. Sie wollen eine Ware verkaufen, und ausschließlich die wird geprüft.
     
  5. Schicken oder mailen Sie von einem Buch nur die ersten 20-35 Seiten (30.000-60.000 Zeichen inkl. Leerzeichen), und zwar den Beginn des Romans! Wenn Ihnen ein Kapitel ganz besonders gelungen erscheint, geben Sie es noch mit dazu. Aber die ersten 20 Seiten sind immer entscheidend! Eine Kurzgeschichte reichen Sie natürlich komplett ein.
     
  6. Machen Sie dazu ein Exposé mit etwa 2 Seiten zu einem Roman (darf mehr Anschläge enthalten als die DIN-Norm), und etwa einen Absatz zu einer Story, in dem beschrieben ist, worum es geht (Hintergrund, Intention, wieso ist gerade Ihre Geschichte etwas Besonderes), der Verlauf und die Entwicklung der Geschichte und vor allem der Höhepunkt und der Schluss! Vor dem Lektor gibt es keine Geheimnisse, um die Spannung in die Höhe zu treiben, er muss genau wissen, worum es geht. Bringen Sie im Exposé den Clou, wenn Sie einen haben! Denken Sie daran, ein Lektor ist kein Leser, er arbeitet mit Ihrem Werk. Also sollte Ihr Exposé gut durchstrukturiert sein und den Spannungs- und charakterlichen Entwicklungsbogen von Anfang bis Ende zeigen.
     
  7. Buchmesse: Wenn Sie keinen bestimmten Verlag im Auge haben, niemanden kennen und keinen Termin haben - erscheinen Sie nicht als hoffnungsvoller Jungautor mit dem Manuskript unter dem Arm! Die Leute auf der Messe haben weder Zeit noch Nerven, sich für Ihre literarischen Ergüsse zu interessieren. Sie sind vergessen, sobald Sie den Stand verlassen! Schauen Sie sich in Ruhe die Verlage an, die für Sie in Frage kommen, nehmen Sie das Programm und die Adresse mit, erfragen Sie den Namen des zuständigen Redakteurs, und sortieren Sie zu Hause in Ruhe aus, wen Sie anschreiben wollen.
     
  8. Seien Sie nicht traurig über Standard-Absagen, das ist gängige Praxis wie bei Job-Bewerbungen. Die meisten Verlage geben grundsätzlich keine Gründe an, auch wenn sie das Manuskript bearbeitet haben. Probieren Sie es einfach ein andermal wieder mit einem neuen Text.
     
  9. Noch etwas zu Zuschussverlagen: Wenn Sie Ihr Buch ganz unbedingt gedruckt haben und sich auf keine Absagen mehr einlassen wollen, haben Sie zwei Möglichkeiten: Entweder BOD oder ein Druckkostenzuschussverlag, kurz DKZ. BOD ist heutzutage nichts Anrüchiges mehr, und Sie haben vor allem die volle Kontrolle über Ihr Buch, insbesondere die Kosten. So manche heutige bekannte Autoren haben zuerst BOD veröffentlicht. Bei DKZ aber stehen die Chancen denkbar schlecht, dass Sie jemals wahrgenommen werden. Die meisten dieser Verlage sind nur auf Ihr Geld aus, das merken Sie schon an den horrenden Kosten, die auf Sie zukommen, und zwar im Kleingedruckten, das Sie womöglich übersehen. Für dasselbe Geld können Sie mindestens 4 BOD-Bücher drucken lassen und behalten die Rechte bei sich. Machen Sie sich vor Vertragsunterzeichnung bitte unbedingt genau kundig, was genau der DKZ-Verlag von Ihnen an Kosten verlangt, wie viele Ihrer Bücher Sie noch zusätzlich abnehmen müssen, und was er dafür bietet. Informationen finden Sie bei www.buch-schreiben.de
     
  10. Adressen zu Verlagen und Agenturen, Schreibtipps und viele wichtige Artikel rund ums Schreiben finden Sie im "Handbuch für Autorinnen und Autoren" des Uschtrin-Verlags.